OB fordert Entlastung des „Fleischhauer-Kreisels“ durch weiteren Bypass


Nachdem ein Verkehrsgutachten nachgewiesen hat, dass der „Fleischhauer-Kreisel“ durch den Bau von zwei weiteren Bypässen (auf der Seite des Küchenstudios und gegenüber) entlastet werden kann, plant der Landesbetrieb Mobilität den Bau des dritten Bypasses am Küchenstudio noch in diesem Jahr. Für die Maßnahme sind der Ankauf von Grundstücken und die Änderung des Bebauungsplans notwendig. Die Gesamtbaukosten werden auf ca. 100 000 Euro geschätzt. Die Stadt ist finanziell mit ca. 16 % an der Maßnahme beteiligt. Die übrigen Kosten trägt das Land.

„Wir können täglich zu den Hauptverkehrszeiten den Stau auf der Bosenheimer Straße, Alzeyer Straße und Dr.-Konrad-Adenauer-Straße sehen, deshalb ist es mir völlig unverständlich, dass der Fachausschuss in seiner letzten Sitzung der Änderung des Bebauungsplans und damit dem Bau dieser so wichtigen Entlastung nicht zugestimmt hat“, so Oberbürgermeisterin und Baudezernentin Dr. Heike Kaster-Meurer.

Die Oberbürgermeisterin hat den Bebauungsplan erneut auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung am 30.01.2014 gesetzt und hofft auf Zustimmung im Stadtrat. „Diese Baumaßnahmen kann nur als ein Teil der notwendigen Maßnahmen gesehen werden. Für das Thema Verkehr in unserer wachsenden Stadt besteht die Lösung in vielen einzelnen Maßnahmen, die uns das integrierte Verkehrskonzept aufzeigen wird. Egal, für welche Lösung  wir uns in Zukunft entscheiden – die Leistungsfähigkeit des „Fleischhauer-Kreisels“ ist ein Problem. Wir sollten uns jetzt nicht die Möglichkeit nehmen, ein aktuelles Problem in diesem Jahr anzupacken, zumal der Bypass unter Verkehr gebaut werden kann und deshalb in der Bauphase nicht mit zusätzlichen Belastungen gerechnet werden muss.“