Stellungnahme der Oberbürgermeisterin zum Shared-Space-Ausbau der Straßen im Pariser Viertel


Das Konzept, insbesondere der Shared-Space-Ausbau fand dabei große Zustimmung, Kritik an einzelnen Punkten und Verbesserungsvorschläge wurden in die Planung integriert, so die OB weiter. Shared-Space (Raum für alle Verkehrsteilnehmer) verbessert nicht nur die Wohn- und Lebensqualität in dem Viertel, sondern auch die Situation für Fußgänger, Radfahrer und Behinderte.

Da die drei Straßen überwiegend von Anliegern genutzt werden, ist deren Anteil an den Ausbaukosten, wie in vergleichbaren Fällen üblich, auf 70 Prozent in der Mühlenstraße mit etwas mehr Durchgangsverkehr, bzw. 75 Prozent in den beiden anderen Straßen festgelegt. Ein Flicken der Deckschicht ist zwar möglich, aber wegen des schlechten Untergrundes keine sinnvolle Alternative und verschiebe den notwendigen Ausbau lediglich um wenige Jahre. Auf Antrag können den Zahlungspflichtigen bei berechtigtem Interesse Ratenzahlungen oder bei erheblicher Härte Stundung in einer Summe gewährt werden.

„Wir haben uns gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf den Weg gemacht, das Pariser Viertel aufzuwerten und nicht weiter runter kommen zu lassen. Eine positive Stadtteil- und Bevölkerungsentwicklung soll mit den Projekten der Sozialen Stadt angestoßen werden. Dazu gehört auch der qualitative Ausbau ohnehin maroder Straßen, bei der eine finanzielle Beteiligung der Anlieger nicht zu umgehen ist“, so die OB abschließend.