Spatenstich für Bürgerpark im Gewerbepark General Rose


Das Gelände erstreckt sich zwischen Dürerstraße, MTV-Olympiastützpunkt Trampolin, Sportkindergarten und grenzt an das künftige Justizzentrum an der John-F.-Kennedy-Straße. Mehrfach wurde in der Vergangenheit der Projektbeginn des über die Soziale Stadt geförderten Projekts verschoben oder standen gesperrte Haushaltsmittel der Umsetzung im Wege. Jetzt werden bis Jahresende die noch von den Amerikanern verbliebenen Gebäude und Sporteinrichtungen abgerissen und mit dem Bau der Wegeverbindungen und technischen Infrastruktur begonnen. Ab Frühjahr geht es weiter mit Anlage von Grünflächen, Bäumen, Sitzbänken, eines Treffpunkts, einer Bolzwiese und eines Spielgeländes. Ausgewiesen ist auch ein Grundstück für Gastronomie.

Bei der Ausstattung des Bürgerparks wurde sich eng an den Ergebnissen eines umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahrens des Quartiersmanagements orientiert, betonte Bürgermeisterin Martina Hassel. Angedacht ist auch ein Boule-Platz, allerdings hängt dessen Umsetzung ebenso wie die Ausstattung des Spielgeländes mit Geräten noch von Unterstützern und Sponsoren aus dem Viertel ab. Hohe Abriss- und Entsorgungskosten schmälern das angesichts der angespannten Haushaltslage begrenzte Budget. Die Gesamtkosten werden auf rd. 360.000 Euro geschätzt.

Froh über den Beginn der Arbeiten ist auch Thomas Müller von der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG). Der Bürgerpark ist wichtig für die Attraktivität des Gewerbeparks, dient er doch den Menschen, die dort arbeiten, der Erholung. Müller teilte mit, dass rund 50 Prozent der Grundstücke im Gewerbepark bereits verkauft oder reserviert sind. Ende November ist dort Erster Spatenstich für das Justizzentrum.

Mit dem Spatenstich für den Bürgerpark wird dann auch das letzte Bauprojekt aus der Maßnahmenliste des Förderprogramms “Soziale Stadt - Am Tilgesbrunnen“ eingeläutet. Im 2001 wurde das Gebiet in die Förderung aufgenommen, in deren Rahmen auch der Umbau des ehemaligen Youth Centers zur Kita und die mehrere Bauabschnitte umfassende Wohnumfeldverbesserung Richard-Wagner-Straße umgesetzt wurden. Der Förderzeitraum für das Gebiet endet im Dezember 2014.