OB warb beim Demokratietag in Mainz bei Jugend für Fair-Trade


Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Katja Voss, Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN e.V). Die SchülerInnen stellten vor allem Fragen zu den prekären Arbeitsbedingungen in der Textilbranche sowie zu den Einflussmöglichkeiten der deutschen Politik. So waren im April beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch über tausend Menschen ums Leben gekommen. Diese Tragödie ist nur ein Beispiel für die zum Teil katastrophalen und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt.

Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer verwies darauf, dass Jugendliche einen großen Anteil daran haben, dass Bad Kreuznach  das Gütesiegel „Fair-Trade-Stadt“ verliehen wurde. Im Vorfeld der Bewerbung hatten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Stadtmauer dem Stadtrat einen Film über die Kinderarbeit in einem indischen Steinbruch gezeigt. Die Stadt unterstützt nicht nur die lokalen Fair-Trade-Akteure, im Einzelhandel für den Verkauf von fair gehandelten Produkten zu werben und bestellt für die Verwaltung den Kaffee aus diesen Sortimenten. „Wir wollen auch das Bewusstsein fördern, vor dem Kauf sich  zu informieren, wo und unter welchen Bedingungen beispielsweise Kleidung und Schuhe produziert wurden“, so die OB. Dies steht auch im Einklang mit dem Ziel des Demokratietages, junge Menschen für das Engagement auf vielen gesellschaftlichen Feldern zu motivieren.

Mit rund 500 Teilnehmern, über 50 Ausstellern und 26 Programmangeboten im ZDF-Konferenzzentrum bot der Demokratie-Tag, der von Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnet wurde,  eine lebendige und vielfältige Plattform für Austausch und Vernetzung für Kinder- und Jugendbeteiligung.

Foto:  Andreas Greiner-Wolf, ELAN e.V

 

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