Jugendpreis Kunst und Kultur für „Poetry Slam“ des Gymnasiums an der Stadtmauer


Seit mehreren Jahren bietet die Schülervertretung des Gymnasiums an der Stadtmauer großen und noch nicht so großen Dichterinnen und Dichtern eine Plattform: ran ans Wort, Zutrauen zu sich selbst, rauf auf die Bühne, tief Luft holen und ab mit der Botschaft beim Poetry Slam!

"Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht.“, zitierte Andrea Manz den großen Literaten Herrmann Hesse.  Für die  Kulturdezernentin ist der Dichterwettstreit „Aufforderung und Mutmachen zugleich und eine Talentschmiede noch dazu.“  Poetry Slam trägt dazu bei, Gefühl für Sprache zu entdecken und zu entwickeln und es vielfältig einzusetzen. Sprachbewusstsein legt einen Grundstein für Liebe zur Literatur, sei sie nun geschrieben oder gesprochen.  „Poetry Slam haucht Texten Leben ein, macht Worte lebendig und erlebenswert“, so Andrea Manz abschließend.

Den Kulturpreis nahmen entgegen: Franziska Grün, Julia Schneider (verdeckt), Carolin Sonntag, Theresa Adams und Luis Lasetzki (v.l.) 

 

Poetry Slam ist Sport am Wort. Das Grundprinzip: Dichter treten mit Kurzlesungen gegeneinander an und werden vom Publikum bewertet. In der Wertung spielt neben dem Text auch die Performance (also der überzeugende Vortrag) eine Rolle.