Ehrenamtsbörse verstärkt Werbung bei Sportvereinen


In den eineinhalb Jahren seit Gründung der Ehrenamtsbörse hat sie ihren Bekanntheits- und Wirkungsgrad über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Rheinhessen und in den Hunsrück deutlich ausgeweitet. „Wir lassen aber nicht nach die Werbetrommel zu rühren“, so Bürgermeisterin Martina Hassel. Sie spricht dabei gezielt die Sportvereine an, die bislang das Angebot der Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsbörse nicht genutzt haben.

Die Aktion zur Vermittlung von Leihoma- oder Opa an Familien mit  Kindern ist sehr erfolgreich. Andere ehrenamtlich tätige Personen unterstützen Menschen im Alltag, übernehmen Besuchs- und Begleitdienste.  In der Kartei der Ehrenamtsbörse stehen 63 Namen von Helferinnen und Helfern, von denen bereits 45 vermittelt wurden.  Als „Nachfrager“ sind 61 Einzelpersonen bzw. soziale Träger und Organisationen wie der Kinderschutzbund, Technisches Hilfswerk und Vereine wie die TAFEL aufgenommen.

Ulla Baumgärtner und Heinz Zingen erfahren in ihren Gesprächen  auch Vorbehalte gegen ein ehrenamtliches Engagement, zum Beispiel die Sorge, dauerhaft zeitlich und regelmäßig gebunden zu sein. „Dies müssen wir durch andere Arbeitsformen z.B. die Wahrnehmung einer Aufgabe durch mehrere Personen und durch eine konstante Öffentlichkeitsarbeit abbauen“, so die Bürgermeisterin. „Wir wollen über das hinaus, was Vereine, Verbände und Kirchengemeinden ehrenamtlich hervorragend leisten, das Bürgerengagement fördern und stärken.“

Sprechstunden der Ehrenamtsbörse  sind montags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr. Kontakt ist  auch unter Telefon 0671/92031346 oder E-Mail ehrenamtsboerse@bad-kreuznach.de möglich. Außerhalb der angegebenen Zeiten nimmt Gritt Gigga, Stadtverwaltung, Anregungen und Anfragen unter der Telefonnummer 0671/800251 entgegen.