Jahrmarkt macht Laune: Stimmung, Wetter und Umsatz gut


Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer streifte in ihrer Begrüßung kurz die wichtigsten kommunalpolitischen Themen: "Wir sind dabei, die Infrastruktur unserer Stadt immer weiter zu verbessern", so dass viele Menschen sagen und denken können: "Ich lebe gerne in Bad Kreuznach". Als Beispiele nannte sie ein großes und qualitativ hochwertiges Angebot an Kinderbetreuung, trotz Ärger über die vielen Baustellen ein gutes Straßennetz, einen modernen Bahnhof mit neuer Personenunterführung ab Sommer 2014, das Justizzentrum, das bald seinen Spatenstich im Gewerbepark General Rose feiert. Sie warb für die Fusion mit Bad Münster am Stein Ebernburg. Über den ausgearbeiteten Vertragsentwurf muss nun die Politik entscheiden. Sie warb um Verständnis für die Haushaltskonsolidierung, deren Auswirkung die Menschen spürten. "Wir müssen die Konsolidierung durchhalten, um handlungsfähig zu bleiben."

Sie bedankte sich gemeinsam mit Udo Bausch bei den Schaustellern und dem Ausschuss für Messen und Märkte. Für den stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Schaustellerverbandes, Michael Hempen, ist der Jahrmarkt "eines der schönsten Volksfeste Deutschlands". Er lobte die optimale Aufgabenteilung zwischen Verwaltung, lokalem Schaustellerverband und Ausschuss für Messen und Märkte. Der Jahrmarkt sei ein großer Wirtschaftsfaktor. 70 bis 75 Prozent des Umsatzes blieben in der Region.

Nach dem Frühschoppen luden die Schausteller die Gäste zu Rundfahrten mit dem "Flipper", in der Geisterbahn Daemonium, in der "Wilden Maus" und auf dem Riesenrad ein.  In die Flipper-Gondel trauten sich nur wenige, die meisten zogen die Zuschauerposition vor (Foto oben). 

Ein Runde "flippern": Der Bürgermeister der VG Bad Kreuznach, Peter Frey, Schaustellervorsitzender Ralf Leonhard und OB Dr. Heike Kaster-Meurer

Dem Rundgang schlossen sich fast alle Gäste an