Girls- und Boysday im Bauhof und in den Museen


Ingenieurin, Rechtsanwältin, Tierpflegerin, Polizistin waren die Berufswünsche, die die Mädchen auf Fragen der Oberbürgermeisterin äußerten. Doch festgelegt haben sich alle noch nicht, so dass später bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes die Stadtverwaltung noch im Rennen ist.

Julia Senske (13), Lina-Hilger-Gymnasium, Monisha Wendel (12), Realschule an der Heidenmauer, und Lena Cordes (11), Emanuel-Felke-Gymnasium Bad Sobernheim, interessieren sich für die Arbeit in den Museen. Nach dem Motto „Sammeln-Bewahren-Vermitteln“ zeigte Museumsmitarbeiterin Erika Breckheimer einen Blick hinter die Kulissen und so manche der Kostbarkeiten, die in dem Depot lagern. Wie Bad Kreuznach vor einigen hundert Jahren aussah, zeigen Grafiken, Radierungen, Zeichnungen, die nur mit Handschuhen angefasst werden dürfen. Stationen waren natürlich auch die Römerhalle und das Museum für PuppentheaterKultur (PuK).

Noch ist die Arbeit auf dem Bauhof eine Männerdomäne. Leonie Wichter (11), Alfred-Delp-Schule Hargesheim, Fabienne Emrich (12) und Selina Tamara Ramthon (beide Gymnasium am Römerkastell) waren erstaunt wie groß der Fuhrpark und wie vielfältig die Aufgaben dort sind und hatten natürlich bei der Rundfahrt mit der Kehrmaschine ihren Spaß. Betreut wurden sie von Guido Ragg (Grünflächenpflege). Die Kontakte zu den Schulen stellte Beschäftigungsentwicklerin Susanne Weinand her, die zudem die Mädchen während des Aufenthaltes betreute.   

Foto: Kostbarkeiten aus den Museen präsentierte Erika Breckheimer beim Girls- und Boysday im Beisein der Oberbürgermeisterin und der Beschäftigungsentwicklerin Susanne Weinand.