Sozialausschuss lobt Engagement im Haus der SeniorInnen


Die zunehmende soziale Spaltung in Deutschland zwischen reich und arm lässt sich auch an der Statistik des Sozialamtes ablesen. Bürgermeisterin Hassel verweist dabei auf steigende Fallzahlen in den verschiedenen Hilfsbereichen des Sozialamtes.  So hat sich die Zahl der Menschen, die Grundsicherung beziehen von 482 im Jahr 2005 auf 740 im Jahr 2012 drastisch erhöht. Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt waren es 53 im Jahr 2005. Im Jahr 2012 sind es bereits mit 103 mehr als doppelt so viel.  

 Bis zum Jahresende soll der Entwurf eines Aktionsplanes der Stadt Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Die Bürgermeisterin berichtete, dass die Stadt dabei mit der Kreisverwaltung unter Einsatz der Jugendhilfe- und Sozialplanerin zusammenarbeitet. Auch der Behindertenbeirat der Stadt hat seine Unterstützung angeboten. Dieses Gremium beantragte einen barrierefreien Zugang  zu den Stadtratssitzungen. Der Treppenlift im Casino ist mittlerweile veraltet und nicht mehr für die schweren Elektrorollstühle ausgerichtet. Die Verwaltung prüft nun, wie die Barrierefreiheit umgesetzt werden kann.

 Zurzeit wird ein Marketingkonzept für eine „Kreuznach Card“ unter der Federführung der Gesundheit und Tourismus GmbH Bad Kreuznach (GuT) erstellt. Dabei spielt auch der Gedanke des „Kreuznach-Talers“ für diverse Zielgruppen (Kurgäste, Touristen) eine Rolle.  Inwieweit davon weitere Zielgruppen (bspw. Familien) profitieren, ist noch nicht abzusehen. Nach Fertigstellung des Konzeptentwurfs, voraussichtlich Jahresende, wird sich der Sozialausschuss wieder damit befassen.

 

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