Bürgermeisterin Hassel: AK „Altengerechte Stadtplanung“ wieder aktivieren


In ihrem Bericht verwies Beiratsmitglied Ursula Reiche auf Standards, die immer wieder „kritisch auf Seniorentauglichkeit getestet werden müssen.“ Dazu gehören unter anderem folgende Themen: Straßenbeleuchtung, Schriftgröße auf Schildern und Busfahrplänen, akustische Signale bei Ampeln (längere Grünphasen), ausreichend breite Bürgersteige ohne Stolperfallen, genügend Ruhebänke (mit Rücklehen) im öffentlichen Raum, z.B. an Haltestellen. Konkrete Verbesserungen erwartet der Seniorenbeirat vor dem Haus der SeniorInnen (verkehrsberuhigte Zone). Die Stadt hat dort bereits eine Tempo-20-Zone eingerichtet.  Auch für das Kurgebiet gibt es eine Wunsch- bzw. eine Mängelliste.

Bürgermeisterin Martina Hassel regte an, alle Wünsche und Kritikpunkte im Bezug auf den ÖPNV in der Stadt zu sammeln und diese dann an die Verkehrsgesellschaft weiterzuleiten.  Aus dem Beirat gab es die Anregung die Pläne zum Umbau der Verkehrsstation Bahnhof sowohl im Senioren- als auch im Behindertenbeirat vorzustellen. Auch bei den Projekten Neubau Alte Nahebrücke/Sanierung Mühlenteichbrücke sowie Neugestaltung des Kornmarktes sollen Verwaltung und Politik die Belange der Senioren und der Behinderten mit einbeziehen.

Die Ansprechpartner für die Ehrenamtsbörse Ulla Baumgärtner und Heinz Zingen berichteten von einem sehr erfolgreichen Start, beispielsweise bei der Vermittlung von „Leihomas- und –opas“ Derzeit sei aber die Nachfrage noch größer als das Angebot. Seit kurzem verfügt das Haus der SeniorInnen über eine eigene Homepage. Informationen gibt es unter www.haus-der-seniorinnen.de .

Für dieses Jahr ist ein Seniorentag im Oktober oder November geplant. Wer im Arbeitskreis Seniorentag mitarbeiten möchte, kann sich bei der Stadtverwaltung, Grit Gigga, Telefon 0671/800251 melden.

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