Neues Kita-Gesetz: OB Kaster-Meurer begrüßt Reform und hofft auf Verbesserung der personellen Ausstattung


„Ich freue mich über die Verbesserungen, die das neue Gesetz im Hinblick auf finanzielle und personelle Unterstützung, die wir als Kommune mit 18 eigenen und 14 Einrichtungen freier Träger benötigen, bringen wird“, begrüßt Kaster-Meurer die Kita-Reform der Landesregierung. Der Entwurf greife die schon lange ausstehende Überarbeitung des Kita-Gesetzes mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kindertagesbetreuung auf. „Für uns ist es besonders wichtig, dass die räumliche und qualitative Ausstattung, die maßgeblich durch die Erzieher-Kind-Relation bestimmt wird, erhalten oder möglichst sogar verbessert wird. Selbstverständlich benötigen wir dafür die finanzielle Unterstützung des Landes.“

Hier setzt die Novelle des Kitas-Gesetzes an, die jährlich 80 Millionen Euro mehr Geld für Personal und einen besseren Betreuungsschlüssel in allen Kitas in Rheinland-Pfalz vorsieht. Mit einem darin enthaltenen „Sozialraumbudget“ sollen Sozialarbeiter, Sprachförderkräfte, interkulturelle Mitarbeiter oder Französischlehrer finanziert werden. Auch für Eltern gibt es Verbesserungen. Diese sollen künftig für Kinder ab zwei Jahren keine Beiträge mehr zahlen müssen. Außerdem haben sie einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden Betreuung am Stück. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Eltern zu entlasten und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Für die Kinder gibt es in Zukunft außerdem in jeder Einrichtung ein Mittagessen. Damit die Kitas ihre Küchen entsprechend umbauen können, stellt die Landesregierung zusätzlich 13,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Trotz aller Verbesserungen durch die Kita-Reform, werden die Kommunen auch in Zukunft vor Herausforderungen stehen, ist sich die Oberbürgermeisterin bewusst. „Die größte Herausforderung für uns wird neben den Kosten für die Instandhaltung der Bestandsgebäude die Gewinnung von Fachpersonal sein.“ Zwar biete man als Arbeitgeberin den Mitarbeitern gute Rahmenbedingungen und bilde auch selbst in Teilzeit aus – „aber die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist groß“, so Kaster-Meurer.

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