Haus der Stadtgeschichte

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Charlotte Eberwien schreibt und fotograFiert für das Corona-tagebuch

Lichtblicke trotz Corona Pandemie


 Beruflich steigt der Arbeitsumfang wieder stark an, so dass ich nach acht Stunden sitzender Tätigkeit im Büro am Computer in meiner Freizeit sehr viel draußen an der frischen und gesunden Luft bin. Schon einige Jahre nicht mehr habe ich den Herbst so intensiv und bewußt wahrgenommen. Die herbstlichen Farbenspiele in der Natur genieße ich seit sechs Wochen: bei Spaziergängen durch den Kurpark, bei einer Gondelfahrt von Rüdesheim am Rhein zum Niederwald Denkmal, bei einer erneuten Rentierwanderung durch die farbenfrohen Weinberge von Niederhausen an der Nahe, bei Wanderungen über den Lindelhügel von Winzenheim mit Blick auf extrem vielfältig gefärbte Weinberge und Hänge, bei Spaziergängen um den See von Ippesheim, bei Wanderungen von der Napoleonshöhe bei Sprendlingen in Richtung Aspisheim und vielen anderen Aktivitäten.

 Auch in der Tierwelt gab es viel Schönes zu beobachten: Schwäne beim Austausch von Liebkosungen, eine Art „Liebesspiel“, oder der späte Flug der Wildgänse in den Süden Europas, in wundervollen Formationen und mit lautem Geschnatter. Wie in alten Zeiten. Herrlich. Unsere Welt scheint doch noch unendlich viel Schönes für uns bereit zu halten. Man muss es nur sehen und auf sich einwirken lassen. Bleiben Sie alle neugierig auf das, was uns Flora und Fauna noch zu bieten haben. Nur mit viel positiver Energie und starkem Willen schaffen wir die täglichen Herausforderungen, selbst in der Corona Pandemie. Bleiben Sie optimistisch und gesund.            

Charlotte Eberwien, 17.11.2020