Haus der Stadtgeschichte

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Corona-Gespräche – Premiere mit Heldentenor Stefan Vinke online abrufbar 

Stefan Vinke hat bereits seinen Favoriten für das Unwort des Jahres: „systemrelevant“ und zwar in Zusammenhang mit der Kultur im Lande, die es offensichtlich nicht ist. Die KünstIer(innen) werden der Corona-Krise nicht so unterstützt wie andere Berufsgruppen, beklagt Opernsänger Vinke. Der international anerkannte Wagner-Heldentenor vermisst vom Staat die Wertschätzung seiner Künstler. Denn die Corona-Krise stellt für die Künstler eine existenzielle Bedrohung dar. Über seine Situation, seine Sorgen und Erfahrungen im Corona-Alltag erzählt er ausführlich in einem Interview, das Yuliyan Ilev und Marc Bremmer vom Freien Internetradio Gässjer FM führten. Das Interview kann als Hör-Beitrag in der neuen, von den beiden realisierten Mediathek des „Hauses der Stadtgeschichte“ unter stadtgeschichte.online sowie als Podcast auf Spotify, Apple Podcasts und per Feedabo in diversen Podcast-Apps abgerufen werden. Es stellt den Auftakt zu den Corona-Gesprächen dar. Ein Projekt im Haus der Stadtgeschichte, das möglichst viele und ganz unterschiedliche Stimmen aus der Bevölkerung zur Corona-Krise sammeln will.

Zu weiteren Gesprächen haben sich bislang u.a. ein Arzt, eine Krankenschwester, eine Altenpflegerin und ein Feuerwehrmann bereit erklärt. Schön wären weitere Interviewpartner aus der Gastronomie, dem Einzelhandel, Soloselbstständigen, der Wirtschaft, (....).

 

Interessierte können sich unter corona@gaessjer.live melden oder das Kontaktformular auf https://stadtgeschichte.online/coronainterview/ nutzen.

„Corona-Gespräche“: Haus der Stadtgeschichte lässt Zeitzeugen interviewen

Wie geht es den „Helden des Corona-Alltages“ und was hat sich für sie geändert? Was haben Ärzte, Polizisten, Großeltern, Krankenschwestern, Heimbewohner, Home-Office-Arbeitende, Kassiererinnen, Apotheker, Lehrerinnen, Schüler, Politiker, Gewerbetreibende, Handwerker aber auch positiv getestete und an Corona erkrankte Menschen etc. er- und durchlebt? Gesucht werden Menschen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft, die bereit sind ihre Erfahrungen, Erlebnisse, Ängste und Sorgen in Corona-Zeiten schildern. „Mit dieser Interview-Reihe von Zeitzeugen starten wir als Haus der Stadtgeschichte die Erweiterung unseres Film- und Hörarchives“, kündigt Stadtarchivarin Franziska Blum-Gabelmann an. Als Projektpartner wurden Yuliyan Ilev und Marc Bremmer gewonnen, Gründer des freien Internet-Radios Gässjer FM (gaessjer.live). Die beiden sind die Initiatoren und Macher des Kommunalpolitikportals „Kreuznach gehört“ (kreuznachgehört.de).

Das Projekt „Corona-Gespräche“ wird aus Mitteln des Fördervereins Bürgerarchiv im Haus der Stadtgeschichte finanziert, wofür sich die Stadtarchivarin herzlich bedankt.

Das Haus der Stadtgeschichte Bad Kreuznach hat nach Ausbruch der Krise mit dem Aufbau einer Corona-Dokumentation begonnen. Diese besteht aus dem Corona-Tagebuch, dem „Corona-Koffer“, der am Eingang des Hauses der Stadtgeschichte steht und auf der Homepage Haus der Stadtgeschichte auch digital geöffnet ist, und an dem jeder mitarbeiten kann. Hinzu kommt eine Sammlung von Plakaten, Flyern oder sonstigen Hinweisen auf Verhaltensregeln unter Corona in Firmen, Warenhäusern, Handwerksbetrieben, Gewerbetreibende, Dienstleistungsbetriebe etc. Das Archiv ist für weitere Abgaben dankbar. Neben der fotografischen Dokumentation des städtischen Alltags in Corona-Zeiten, sollen nun die Bürger in den Corona-Gesprächen zu Wort kommen.

Die Interviews werden im barrierefreien zag-Büro in der Neustadt, Mannheimer Straße 55, geführt. Der Fragenkatalog wird im Voraus zugeschickt, um sich auf das Gespräch vorbereiten zu können. Außerdem ist er auf der Homepage des Hauses der Stadtgeschichte unter „Corona-Gespräche“ einsehbar.

Interessenten melden sich bis 9. August unter  E-Mail corona@gaessjer.live

 oder Telefon 0177 345 8173

 Corona-Gespräche: Fragenkatalog