2. vhs-Kurs zu künstlicher Intelligenz startet am 29. April

Die Angst vor der KI nehmen und ihren Nutzen erkennen


„Wir Menschen werden weiterhin gebraucht und müssen akzeptieren, die KI als Unterstützung zu nutzen und zu verstehen.“ Gleichwohl verkennt Hoffmann nicht die Gefahren, die auch von der KI ausgehen. Inhalte des Kurses: Geschichte der Künstlichen Intelligenz und ihre Anwendungen im Alltag. Grundlagen der Funktionsweise von KI: Wie „denkt“ eine KI? Nutzung von KI-Tools im Berufsleben (Textgeneratoren, Assistenzsysteme, kreativer Einsatz von KI in Kunst, Musik und Video / ethische Fragen und die Zukunft von KI: Datenschutz, Arbeitsmarkt und mehr).

„Wir sind stolz drauf, unseren Teilnehmenden die Möglichkeit zu bieten, sich mit den Grundlagen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz vertraut zu machen“, sagt Simone Dengel, pädagogische Mitarbeiterin der vhs Bad Kreuznach. „Der Kurs fördert nicht nur die digitale Bildung, sondern bereit auch auf zukünftige berufliche Herausforderungen vor.“ Zudem biete der Kurs eine Plattform von Ideen und fördere das lebenslange Lernen in der Gemeinschaft.

Die Neugier war es, die den EDV-Spezialisten Hoffmann dazu brachte, sich ab Herbst 2023 mit der KI zu beschäftigen. Sein Wissen darüber war dann soweit, dass er im Sommer 2024 auf die VHS Bad Kreuznach zuging und den Vorschlag machte dazu einen Kurs anzubieten. Anfang des Jahres was es dann soweit. „Auch Rentner haben sich angemeldet und zeigten sich für die KI sehr offen.“ Anhand der verschiedenen KI-Tools wie beispielsweis ChatGPT zeigte Stefan Hoffmann u.a. wie man sich individuell Informationen für einen Urlaub zusammenstellen kann. Künftig werde es auch möglich sein über einen Operator seine Reise buchen zu können. 

„Die KI erfordert einen großen gesellschaftlichen Umbruch und wird auch Arbeitsplätze kosten. Diese Entwicklung ist nicht mehr zu verhindern“, so Hoffmann. Dennoch bleibt er dabei, die KI wird auch eine wichtige Hilfe im Berufsalltag sein. Anfragen an eine Verwaltung werden auch nach Feierabend rund um die Uhr möglich sein. Die KI könne die Themen so vorbereiten, dass die Sacharbeiter bei ihrem Arbeitsbeginn vorbereitete Unterlagen vorfinden und so die Bearbeitungszeit bis zur Entscheidung verkürzen können. Auch in der Pflege könne die KI viel Zeit sparen, die wiederum für die Betreuung der alten und kranken Menschen zu Gute kommt.

Der nächste Schritt ist der großflächige Einsatz von sogenannten Avataren, künstliche Ebenbilder mit den kommuniziert werden kann. Hoffmann hat sich als Test einen Avatar geschaffen, der über Bildschirm Krieg und Frieden von Tolstoi in russischer Sprache vorträgt. Für die Stadtverwaltung vorstellbar sind ebenfalls Avatare vom Oberbürgermeister und weiteren Mitgliedern des Stadtvorstandes, denen die Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr ihre Anliegen vortragen können. Nicht jedem wird das gefallen, ist aber wohl die Zukunft.

Stefan Hoffmann arbeitet als Software-Betreuer für die IT der Firma Farben Schulz in Langenlonsheim. Er hat seine „KI-Beratung“ als Nebenerwerb angemeldet. Dafür gibt es großes Interesse. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich im Vorstand des Bürgerfernsehens Nahe TV.

Im nächsten Hybrid Kurs „Keine Angst vor der KI“ ist noch ein Platz frei. Der Kurs findet an 6 Abenden vom 29. April bis 3. Juni von 19.30 bis 21 Uhr statt. Für weitere Informationen und Anmeldungen auf www.vhs-bad-kreuznach.de oder direkt in der Geschäftsstelle der vhs, Telefon 0671/800-723.


Foto: Stefan Hoffmann mit seinem Avatar. Foto: Stefan Hoffmann

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