Weiterer Schritt für das Kombibad genommen - Freibad Salinental bleibt im Sommer 2018 geöffnet


Durch unvorhersehbare Mehrarbeiten liegt die Planung des Salinenbades inzwischen etwa zwei Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Das bringt eine erfreuliche Nachricht für alle Badefreunde mit sich: Das Freibad Salinental sowie das Freibad Bosenheim werden im Sommer 2018 geöffnet sein.

Die Vorteile des Baus des Salinenbades sind nach wie vor erheblich: Durch die Steigerung der Bahnenanzahl plus dem zusätzlichen Lehrschwimmbecken kann parallel Schwimmunterricht von Schulen und Vereinen stattfinden und Badegäste schwimmen. Zudem ergänzt ein Kleinkinderbecken das Angebot. Weiterhin wird das Bad längere Öffnungszeiten haben als das Frei- und Hallenbad derzeit und nach Beobachtung der Wetterprognose kann der Betrieb vom Freibad ins Hallenbad verlegt werden. Vorbei werden die Zeiten sein, in denen das Freibad im Mai bei 20 Grad Außentemperatur auf Besucher wartet. Dann kann im Hallenbad geschwommen werden.

Nach Abschluss der Vorplanungsphase des Salinenbades legt das damit beauftragte Büro „Krieger Architekten / Ingenieure GmbH“ aus Velbert eine Kostenschätzung vor. Die Planer gehen aktuell von 9,5 Millionen Euro für den Bau des Hallenbades sowie 4,5 Millionen Euro für die Sanierung des Freibades aus. Dazu kommt eine effiziente Energiezentrale in Kooperation mit den Kreuznacher Stadtwerken.

Aufgrund der detaillierten Untersuchungen ergibt sich, dass der Rahmen der im Jahr 2013 geschätzten Baukosten überschritten wird. Ein Grund dafür ist, dass die bisher vorliegende Kostenschätzung als Grundlage den Baukostenindex des Jahres 2011 hatte, dessen Wert in den letzten sechs Jahren aufgrund des Baubooms enorm gestiegen ist und auch weiterhin eine steigende Tendenz verzeichnet. Weitere Gründe, die der Geschäftsführung der BAD für die steigenden Kosten genannt wurden sind zum Einen: Das solehaltige Grundwasser am künftigen Standort des Salinenbades macht eine viel anspruchsvollere Gründung und Wasserhaltung erforderlich. In der Baugrube muss eine wasserdichte Wanne geschaffen werden, um darin das Gebäude des Hallenbades errichten zu können. Zusätzliche Kosten fallen auch durch die Schaffung von Baustraßen sowie die Verlegung des Triebwerksgrabens an, insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Der größte Teil der Baukostensteigerung ist wie bereits genannt auf die konjunkturelle Situation im Tief- und Hochbau zurückzuführen: Hier herrscht seit Jahren Vollbeschäftigung, die das Preisniveau in ungeahnte Höhen getrieben hat. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Bauherren anderer Projekte. Das durch die Europäische Zentralbank extrem niedrig gehaltene Zinsniveau mache zwar Finanzierungen günstiger, aber lasse zeitgleich die Baukosten klettern, erklärt Klaus-Dieter Dreesbach, stellvertretender BAD-Geschäftsführer.

Derzeit prüft der Projektsteuerer, den die BAD für das Projekt berufen hat, die von den Architekten vorgelegte Kostenaufstellung. Die darin aufgezeigten Sparmöglichkeiten (zum Beispiel Verzicht auf eine der sechs Schwimmbahnen) würden jedoch die Baukostensumme nur unwesentlich beeinflussen. Die Führung der BAD und der Aufsichtsrat sind sich deshalb einig, an allen in der Bedarfsanalyse ermittelten Elementen des Salinenbades festzuhalten: ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit 100 Quadratmetern Wasserfläche sowie ein separates Kleinkinderbecken.Geschäftsführung und Aufsichtsrat sehen keine Alternative zum Bau des Salinenbades: Die andernfalls dringend notwendigen Sanierungen des maroden Hallenbades sowie des Freibades Salinental würden deutlich höhere Folgekosten bescheren.

Bei der Finanzierung der nun auf 14 Millionen Euro veranschlagten Baukosten ist mit einem Landeszuschuss von sieben Millionen Euro zu rechnen. Drei Millionen Euro wollte die BAD ohnehin durch Darlehen bereitstellen. Dietmar Canis, Geschäftsführer der Kreuznacher Beteiligungsgesellschaft, geht davon aus, dass die restlichen vier Millionen von der Stadt Bad Kreuznach und der BAD aufzubringen sind.„Dank günstiger Darlehenszinsen würde ein in der Höhe angepasster Kredit mit einer längeren Tilgungsphase die Belastung durch den Schuldendienst nur geringfügig erhöhen“, erklärt Canis. In diesem Zusammenhang erinnert er daran, dass das Ergebnis der Badgesellschaft  durch den Neubau jährlich um etwa 200.000 Euro verbessert wird.

Nachdem der Bauantrag voraussichtlich im Februar 2018 eingereicht werden kann, ist mit dem Beginn der Bauarbeiten im September 2018 zu rechnen. Das Salinenbad könnte dann im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden.  

Text und Computergrafiken Kreuznacher Badgesellschaft

Ansicht Haupteingang Blick aus Süd Westen

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