Mehr Sicherheit bei Straßenfastnacht: Betonsperren für Zufahrt in die Spaßmeilen


Nach zwei Sicherheitsbesprechungen mit den an der Straßenfastnacht beteiligten Institutionen stand es fest: Die Zufahrt von LKWs und anderen Fahrzeugen muss durch Sperren verhindert werden. Der geplante Einsatz von großen und schweren Fahrzeugen als statische Zufahrtssperren konnte nicht umgesetzt werden. Weder waren Fahrer ganztägig verfügbar noch konnte der Versicherungsschutz für Fahrzeuge und Mitarbeiter gewährleistet werden. Auf Vorschlag des städtischen Bauhofs werden jetzt feste Betonsperren mit Transportvorrichtungen auf die Straßen gestellt. Sie haben jeweils ein Gewicht von drei Tonnen und sperren die Durchfahrt. Zurzeit läuft die Produktion der Sperren auf Hochtouren.

„Wir prüfen außerdem“, so Bausch, „ob wir für Lastwagen und andere Fahrzeuge am 23. und am 25. Februar in bestimmten Stadtbezirken sogar ein Fahrverbot erlassen. Das werden wir kurzfristig entscheiden!

„Wir haben für die Sicherheit unser Möglichstes getan“, so Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, die gemeinsam mit ihren Stadtvorstandskollegen, Bürgermeister Wolfgang Heinrich und Beigeordneter Udo Bausch, allen Fastnachtern ein fröhliches und unbeschwertes Feiern wünscht.

Für den städtischen Bauhof bedeutet die Straßenfastnacht wieder einmal Großeinsatz. Die gesamte Mannschaft der Straßenunterhaltung (20 Mitarbeiter) ist am Donnerstag und am Samstag beim Auf- und Abbau der Wegesicherung und Straßensperren im Einsatz. Die Straßenreinigung liegt in der Zuständigkeit von acht Mitarbeitern donnerstags und 18 Mitarbeitern am Samstag und am Sonntag. „Wenn andere feiern, muss der Bauhof arbeiten“. Das gilt auch für den Vollzugsdienst des Ordnungsamtes und für die Jugendschutz-Streifen.

Der Stadtvorstand bedankt sich besonders für das große Engagement der Vereine, die sich in der „Kreuznacher Narrefahrt“ zusammengeschlossen haben. Die Fastnachter haben ein „großes Herz“ für Menschen, die es schwer im Leben haben. Davon zeugen viele caritative Veranstaltungen und Auftritte. Auch in diesem Jahr stellt die „Narrefahrt“ wieder eine Zuschauertribüne, auf der Plätze für Menschen mit Handicap reserviert sind. Die übrigen Plätze werden zu jeweils fünf Euro verkauft. Der Erlös fließt an den Verein „Clowns mit Herz“. 


Foto: Rund drei Tonnen schwer sind die Betonkübel, die der Bauhof als Zufahrtssperren für Straßenfastnacht in Arbeit hat.  

 

 

 

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