Fair-Trade

Bad Kreuznach darf sich „Fair-Trade-Stadt“ nennen.
 

Die Stadt will sich für einen fairen Handel in der Welt und damit auch gegen ausbeuterische Kinderarbeit engagieren. Nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates im Juli war für den Titel das letzte noch fehlende Kriterium erfüllt. „Diese Auszeichnung sollte für uns alle eine Verpflichtung sein“, sagt Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer.

Die Fair-Trade-Bewegung will die Stadt auch damit unterstützen, dass ihre Gäste mit fair gehandelten Kaffee bewirtet und die Präsentkörbe mit mindestens zwei fair gehandelten Produkte bestückt werden. „Ich bedanke mich bei allen Akteurinnen und Akteuren und wünsche weiterhin viel Erfolg.“ Besonders beeindruckt waren die Oberbürgermeisterin und Mitglieder des Stadtrates von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums an der Stadtmauer, die mit einem bedrückenden Film über die Kinderarbeit in einem indischen Steinbruch für mehr Engagement gegen Ausbeutung und für fairen Handel als Lebensgrundlage für die Menschen in der Dritten Welt warben.

In der Stadtverwaltung gibt es 35 Beschäftigte, die für die Beschaffung von Gütern zuständig sind. Sie werden mit Hilfe des Landes demnächst so geschult, dass beim Einkauf Kriterien wie Nachhaltigkeit und Fairer Handel besser geprüft werden können.

In Bad Kreuznach bieten bereits 20 Einzelhandelsgeschäfte und sieben Gastronomiebetriebe fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Saft, Schokolade und andere Lebensmittel an. Die Steuerungsgruppe der „Fair-Trade-Bewegung“ in Bad Kreuznach will weitere Mitstreiter gewinnen. Kleinere Mengen können direkt im Weltladen bestellt werden.
Weitere Informationen sind über die E-Mail-Adresse zur erhalten.

Das Fair-Traide-Siegel, das aktuell rund 120 Städte in Deutschland nutzen dürfen, wurde am 18. Februar 2013 offiziell überreicht. 2014 wird Bilanz gezogen. Denn für diesen Zeitraum gilt zunächst der Titel „Fair-Trade-Stadt“. 

 
 
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